Systemische Therapie

Die systemische Therapie definiert den Begriff „Verhalten“ nicht als Ausdruck einer Biographie und Lerngeschichte, sondern als Produkt der Beziehungen zu anderen Elementen. „Verhalten“ wird in einen Beobachtungsrahmen für situative Zusammenhänge gestellt.

Folgende Systemparameter sind dafür von Bedeutung:

  • Zirkularität: Jedes Verhalten wird sowohl als Ursache als auch als Ergebnis des Verhaltens anderer Elemente im System betrachtet. Lineare Betrachtungen gelten somit als unzureichend.
  • Kommunikation: Im Mittelpunkt stehen die ausgetauschten Botschaften zwischen den Elementen des Systems. Unterschieden wird bei den Botschaften zwischen Inhalts- und Beziehungsaspekt.
  • System-Umwelt-Grenzen: Im therapeutischen Einzelfall wird definiert, was zu einem zu beobachtenden System dazugehört und was nicht.

Quelle: Management Handbuch für die psychotherapetische Praxis (2)

 

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